Berichte

Rückschau zur sechstägigen gemischten Südtirolreise vom 29.09.2017 bis 04.10.2017

Trotz des nicht immer perfekten Wanderwetters legten die 3 Frauen und 10 Männer an 5 Wanderungen insgesamt 41 km zurück. Nicht unbegründet gaben dabei ca. 1900 Hm (hinauf) und ca. 1725 Hm (hinab) den alpinen Touren einen überaus sportlichen Charakter.

Die Strapazen – auch durch die weite Anreise – wurden jedoch durch herrliche Ausblicke und vielfältigste Eindrücke belohnt. Fest steht, dass wir dem Ruf der Berge nochmals folgen werden und dann auch wieder bei unserer bezaubernden Pensionswirtin Claudia einkehren, um die noch fehlenden Highlights im Vinschgau zu erkunden.

 

Anreisetag

Am Freitag, den 29. September 2017 startete die 13köpfige Wandergruppe die von Christoph organisierte sechstägige Uferlos-Reise nach Südtirol.

Mit zwei Stadtmobil-Vans ging es über Österreich, wo beim Fernpass mit Zugspitzblick der erste mitgebrachte Kuchen verspeist wurde, nach Italien. Beim Reschenpass war der Reschensee trotz grauem Wetter eine Pause wert und schenkte einen ersten Eindruck der herrlichen Landschaft und Umgebung des Vinschgaus. Als weitern Zwischenstopp haben wir in Burgeis die von weitem an einem Hang sichtbare und Europas höchstgelegene Benediktinerabtei "Kloster Marienberg" besichtigt. Nach Bezug unserer Zimmer in Schlanders und der Einkehr in einer Pizzeria im Nachbarort Göflan klang der Abend und erste Urlaubstag in einer geselliger Runde im Frühstücksraum unserer Unterkunft aus. [Jasmin]

 

Samstag

Nach der Anfahrt mit den Bussen von rund 25 km durch die vielen Serpentinen hinauf in das schön gelegene, mit Erdbeerplantagen versehene Martelltal, starteten wir unsere Wanderung am Zufrittsee/Zufritthütte (1850 m ü.NN). An den Südhängen entlang des Tales über schmale Pfade und ein Stück Straße machten wir uns an den anstrengenden Aufstieg zur Zufallshütte (2265 m ü.NN). Unterhalb der Baumwuchsgrenze nutzten wir eine halbe Stunde lang die Sonnenstrahlen zur Rast bei bestem Blick. Nach einer kurzen Einkehr in der Zufallshütte splittete sich die Gruppe.

a) Direkter Abstieg über die Hängebrücke und Aussichtsplattformen der Klamm, um das tosende Wasser der Plima näher zu beobachten vorbei am alten Hotel Paradiso di Cevedale zum Ausgangspunkt, Gesamtstrecke 8,3 km bei rund 400 Hm

b) Weiterer Aufstieg zum "Bau" einer alten Hochwasserschutzmauer, ebenfalls mit Blick in die Klamm, Abstieg an den Nordhängen entlang zum Zufrittsee und einem Stück Uferspaziergang bis zu Hotel am See bei dem b) von a) mit den Bussen eingesammelt wurde. Gesamtstrecke 11,5 km, 470 Hm hinauf, 490 Hm hinab. Verdiente Abschlusseinkehr im Bierkeller Latsch mit Südtiroler Spezialitäten frisch vom Holzgrill. [Udo]

 

Sonntag

Am dritten Tag verkündete der Aushang an der Rezeption: "Kein Wetter heute" und ein Blick aus dem Fenster des Frühstücksraumes verhieß nichts Gutes. Die schönen Berge des Vinschgaus waren nicht zu sehen und die dicken Regenwolken hatten wohl beschlossen, an diesem Tag den Wassersprengern gründlich bei der Bewässerung der riesigen Apfelbaumplantagen unter die Arme zu greifen.

Kurz gesagt - es regnete ausgiebig.

Wir ließen uns den Tag nicht vermiesen und packten das Regenprogramm aus. Drei Männer entspannten in der Therme von Meran, drei Frauen bestaunten die Blütenpracht in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff und der Rest der Gruppe fuhr mit dem Zug nach Bozen und stattete Ötzi & Co. einen Besuch ab. [Heike]

Alle wieder vereint genossen zusammen im Stammhaus der Meraner Forst-Brauerei die feine aber sehr sparsam portionierte, gutbürgerliche Südtiroler Küche.

 

Am Montag fuhren wir mit einer Gondelbahn hinauf nach Unterstell zum Meraner Höhenweg. Etwa zehn Minuten von der Bergstation entfernt bestiegen wir eine neue Aussichtsplattform, deren Stahlkonstruktion 16 Meter horizontal vom Naturnser Sonnenberg über das Tal hinausragt. Im schönsten Sonnenschein führte uns der Weg entlang des Berghangs. Bei einigen Wenden hatten wir weitere tolle Weit- und Ausblicke auf über 3.000 m hohe Bergspitzen. Vielgestaltig und nicht ganz unschwierig erwies sich die Durchquerung der 1000 Stufen-Schlucht. Am Ende der Tour blieb noch genug Zeit für eine Getränkepause auf 1.565 m Höhe im Gasthof Giggelberg. Mit der letzten Talfahrt erreichten wir mit der Gondelbahn Partschins und kehrten auf der Rückfahrt nach Schlanders in einer Pizzeria in Latsch ein. [Tom]

 

Dienstag - An diesem regnerischen 3. Oktober teilten wir uns in Gruppen auf.

Fünf Männer machten sich auf zum Schloss Juval, der Sommerresidenz der Bergsteigerlegende Reinhold Messner, gleichzeitig auch "Messner Mountain Museum.
Bis Staben mit dem Zug und dann aus Zeitgründen mit dem Bus kamen wir am Schloss an. Die umfangreiche Tibetika-Sammlung, Masken aus fünf Kontinenten, die Bergsteigerbilder im Schlossturm sowie die Einblicke in einige persönliche Räume hinterließen große Eindrücke.

Nach einer zünftigen Einkehr in der Hofschänke nebenan erfolgte bei trockenem Wetter der anfangs sehr beschwerliche steile und unebene Abstieg der sich jedoch bald in einen sehr schönen Waal-Wanderweg, vorbei an Kästenplantagen (aufsammeln Verboten!!) wandelte. Nach geraumer Zeit kamen wir in Tschars an wo noch eine Kaffeeeinkehr geplant war. Dumm: Dienstags geschlossen. Danach Heimweg mit dem Zug. [Hans-Peter]

 

Zeitgleich bestiegen die anderen Wandersleute den Sonnenberg von Schlanders.
Im feinen Nieselregen suchten diese vergeblich Unterschlupf in der Kapelle St. Agidius, folgten dem Schlanders-Waal flussaufwärts und bestiegen den Hausberg von Schlanders. Völlig im Nebel erahnten wir dort oben mehr die Burg als dass wir sie sehen konnten.

Die geplante Einkehr in der Jause Station fiel wegen des Umbaus genauso ins Wasser, wie der Abstieg nach Schlanders, der nun bei leichtem Regenschauer gute Trittsicherheit abverlangte. Die Gruppe belohnte sich mit unterwegs besorgten feinen Tortenstücken, die im Frühstücksraum nach einer notwendigen, aufwärmenden Dusche von Claudia schnell verschlungen waren.

 

Der Highlight war das gesellige Törggelen zum Tagesausklang. Traditionell reichte uns im Nachbarort Vetzan eine Obst- und Weinbäuerin in ihrer Südtiroler Bauernstube Sußer (Traubenmost) sowie geröstete Keschtn (Esskastanien). Als Hauptgericht gab es Speck, Kaminwurzen und Roggenbrot bzw. Pellkartoffeln und dazu einen Rotwein aus eigenem Anbau. [Christoph]

 

Mittwoch

Nach einem ausgiebigen Frühstück und anschließendem beladen der Fahrzeuge starteten wir gegen 10h15 zum letzten Ausflug nach Schluderns, nicht ohne vorher den Ort unserer Begierden, den örtlichen Supermarkt zu besuchen. Hier musste Reiseproviant und derlei Dinge besorgt werden. Nach einer guten halben Stunden waren die Einkaufswagen reichlich gefüllt und wir fuhren zu unserem Haltepunkt bei Schloss Schluderns.
Während einige das Schloss bzw. den Ort besichtigen, machten sich die meisten auf zu einer zweieinhalbstündigen Wanderung entlang großartiger Waalwege mit beeindruckender Aussicht, was auf zahlreichen Fotos festgehalten wurde. Der Rundweg endete kurz vor dem Schloss, wo wir uns auf einer herrlichen Wiese zu einer letzten Rast im Vinschgau niederließen.

Wir setzten die Heimfahrt fort bis wir in Österreich einen Hofer-Markt anfuhren, der unmittelbar an unserer Strecke lag. Hier musste Jasmin-Tee eingekauft werden den es bei uns nicht gibt. Den gab es dort zwar auch nicht, aber nach ca. einer dreiviertel Stunde kamen die letzten Einkäufer mit ihren Einkaufswagen zu den Fahrzeugen zurück und die wartenden wurden mit den erworbenen Leckerlies belohnt.

Jetzt noch schnell bei der Backstube die Toiletten aufsuchen und die Reise konnte fortgesetzt werden. Die Fahrt wurde uns versüßt indem der immer fröhliche Guido und einige andere die angesagten Wasenhits probten wobei auch der zweite Bus über
Handy und Whatsapp fröhlich mit einstimmte. Nach viereinhalbstündiger Fahrt, die Tom ohne Murren alleine zurücklegte, kamen wir gegen 21h30 wohlbehalten wieder in Karlsruhe an. [Hans-Peter]

 


21.05.17 Gem. Wanderung zum Geroldsauer Wasserfall und Rhodendendrontal

Teilnehmeranzahl: 23 (5 Frauen /18 Männer)

Trotz frühsommerlichen Temperaturen und mit tollem Sonnenschein waren die Rhododendren imGrollenbachtal leider noch sehr knospig. Der Wasserfall und die Kreuzfelsen trotzdem ein schönes Ausflugsziel. Kulinarisch gabe es im Bütthof ein feinens Kuchenangebot und in der Geroldsauer Mühl eine leckere Einkehr zum Abschluss der 16 km langen Tour.

Dank an Christoph!

 

14.05.17; Wanderung mit Heike im Raum Karlsbad (Langensteinbach - Spielberg - Rhododendronpark)

Teilnehmeranzahl: 14 (10 Männer, 4 Frauen) Bei angenehmen Temperaturen fand die entspannte Wanderung in der herrlichen Vorgebirgszone des Nordschwarzwalds statt; St. Barbara, Hermannsee, Abenteuerspielplatz, Rhodendronpark sowie eine schmackhafte Einkehr in der "Wagenburg" in Langensteinbach sorgten für die viel Abwechslung; Dank an Heike!

 

07.05.17; Mangels Teilnahme hat sich Uferlos dieses Jahr nicht am trad. Landeswandertag des Badischen Sportbunds bei Waghäusel beteiligt; im kommenden Jahr bedeutet dies für uns: zwei Runden laufen! :-)

 

01.05.17; Maiwanderung mit Frajo im Kraichgau (Ubstadt - Oberöwisheim - Unteröwisheim)

Teilnehmeranzahl: 16 (14 Männer, 2 Frauen) Bei Nieselregen gings durch den schönen Kraichgau von Maifest zu Maifest, zum Schloss Unteröwisheim und zur Schlusseinkehr in Ubstadt (insgesamt 17 "feucht-fröhliche" Kilometer); Dank an Frajo!  

 

Nachlese zur Wanderung vom 29.01.2017 auf den Letzenberg von Bad Schönborn nach Malsch im nördlichen Kraichgau mit Jasmin 

Am Sonntag, den 29. Januar sammelte Wanderabteilungsleiterin Heike die 20köpfige Gruppe am Bahnhof in Karlsruhe auf, um mit der S-Bahn in den Kraichgau zu fahren. Die dort über die Anzahl der Wanderer überraschte Jasmin, führte die Gruppe nach einer kurzen Wegbeschreibung bei Sonnenschein durch Wiesen, Felder und Waldesrand in Richtung Malsch zum Tierpark. Die Gruppe teilte sich bei dieser größeren Rast, um in der dortigen Gaststätte ein Getränk zu sich zu nehmen und den Rundgang durch den gepflegten, kleinen Tierpark zu machen. Gestärkt wurde dann der 246 m hohe Letzenberg erklommen, auf dem (ca. 75 m den Ort überragend) die beeindruckende Wallfahrtskapelle zur „schmerzhaften Muttergottes“ steht. Dies war nicht nur das Highlight der Wanderung, sondern auch gleichzeitig die Hälfte der Wanderstrecke, welche letztendlich 17 km lang war. Auch die zweite Hälfte der Strecke führte an etlichen Bildstöcken, Muttergottes-Grotten und weiteren kleinen Kapellen vorbei. Neben dem Durchlaufen eines weiteren kleinen Tierparkes, wurden auf der Strecke auch Wildtiere wie Greifvögel, ein wunderschöner Silberreiher und Rehe entdeckt. (Ob die Rehe durch das Zusammenpfeifen unserer großen Truppe aufgescheucht wurden, bleibt unerfahren.) Um zur Schlusseinkehr zu gelangen, liefen wir durch das Kurgebiet von Bad Schönborn, was für Mutige die Gelegenheit bot, bei der Quelle in der St. Rochus-Rehaklinik fluoridhaltiges Natrium-Hydrogencarbonat-Schwefelwasser zu kosten oder mitzunehmen. Wir blicken zurück auf eine Wanderung mit viel Abwechslung, guten Gesprächen und Ein Dankeschön an alle Mitwanderer und –innen für einen gelungenen Tag mit Ausklang dessen in gemütlicher Atmosphäre und leckerem italienischen Essen.

Kontakt

Schwul-lesbischer Sportverein Uferlos 1996 Karlsruhe e.V.

1. Vorsitzender Franz-Josef Klein

Tullastraße 53

76131 Karlsruhe

 mobil: 01623006591

gaysportKA@aol.com